During low tides, a smaller, more undeveloped island appears and like the rest, is also suitable for fishing and swimming.

So ganz einfach war die geballte Körperlichkeit, die sich dem Zuschauer am Mittwoch während des Wahl-Talks bei Sat.1 bot, nicht aufzuschlüsseln.

Immer wieder hatte Moderator Claus Strunz den FDP-Chef Christian Lindner umgarnt, geneckt und für ihn die Zähne gebleckt; Posterboy der Liberalen hatte er ihn kokett genannt, Eitelkeit hatte er ihm unterstellt.

In einer Sendung der ARD-Talkerin Sandra Maischberger zum Thema Rechtspopulismus Ende letzten Jahres hatte Strunz erklärt: "Populismus ist das Viagra einer erschlafften Demokratie." Ob der Moderator vor der Sat.1-Sendung blaue Pillen eingeworfen hat, ist nicht bekannt, auf jeden Fall absolvierte er seine Sendung im höchstmöglichen Erregungszustand, um die von ihm unterstellte diskursive Dysfunktion der deutschen Mediendemokratie zu beheben. " So, als ob über die Flüchtlingssituation anteilnehmend nur sprechen könnte, wer selber eine syrische Familie in seinem Wohnzimmer beherbergt.

Immer schön persönlich werden Wie also funktioniert Populismus als Talktaktik? Und bei der Frage, wie hierzulande die innere Sicherheit gewährleistet werden kann, bellte Strunz Katrin Göring-Eckardt an: "Die Grünen können die Polizei nicht leiden." Fronten bauen, ein wichtiges taktisches Element des Populismus.

Nun stand er da ganz dicht am Pult des Politikers und zupfte ihn immer wieder am Arm, rieb die Schulter an der des Gastes, während der ihn immer wieder davonstieß.

Politiker der vier größeren Oppositionsparteien waren ins Studio eingeladen worden, Katrin Göring-Eckardt von den Grünen, Katja Kipping von der Linkspartei, Alice Weidel von der Af D und eben Lindner.

Wie Alice Weidel am Ende vorgeführt wurde, tat schon weh.

Die 2000 von Sat.1 befragten Deutschen wollten zum Großteil nichts mit ihr zu tun haben, wie hämisch Strunz verkündete.

Wer hätte gedacht, dass das möglich ist: Auf einmal hatten wir Mitleid mit der Af D.